[18.01.11] 16 Nationen beim FIS-Masters-Cup in Füg

[18.01.11] 16 Nationen beim FIS-Masters-Cup

Hartmut Bohnacker und Bernd Weiler

Am Spieljoch in Fügen fanden am vergangenen Wochenende eine Slalom und ein Riesentorlauf der FIS-Masters Cup Serie statt. Insgesamt über 200 Teilnehmer aus 16 Nationen waren für die Veranstaltungen gemeldet, darunter mit Hartmut Bohnacker und Bernd Weiler zwei Vertreter des SSV.

Beide freuten sich auf den Slalomwettbewerb am Samstag, hatten sie doch gute Startnummern gezogen. Regen im Tal und Schnee am Rennhang trübten jedoch die Freude. Der anspruchsvolle Hang mit einer ziemlich harten, ja nahezu vereisten Piste bot zwar allen Teilnehmern nahezu gleichwertige Bedingungen, trug aber nicht zur Freude aller Teilnehmer bei. Hartmut Bonacker hatte in der Klasse A5 die Startnummer 14 und durfte somit recht früh an den Start. Sein Ziel war eine bessere Platzierung als seine Startnummer. Mit einem sicheren Lauf sollte das auch gelingen, lag er nach dem ersten Durchgang auf Platz 7. Eine Klasse darunter startete Bernd Weiler, er hatte die gute Nummer 5 gezogen. Doch sein Start verzögerte sich, der veranstaltende WSV Fügen hatte Probleme mit den Stangen, die einfach nicht in ihrer Verankerung blieben. Dies zehrte an den Nerven aller Starter. Weiler hatte dann auch Probleme mit der vereisten Piste und fand einfach keinen Grip. Am Ende durfte er mit Rang 6 in der Klasse A4 zufrieden sein. Für den zweiten Durchgang also eine gute Ausgangsposition. Doch es kam anders, die Stangenprobleme zögerten den ersten Durchgang in die Länge. Die Jury sah sich gezwungen, den zweiten Durchgang zu streichen, so dass die Platzierungen des ersten Durchgangs gewertet wurden.

Damit hatten beide Zeit sich auf den Riesentorlauf am Sonntag vorzubereiten. Bei strahlend blauem Himmel und milden Temperaturen, erwartete die Teilnehmer ein anspruchsvoller Riesentorlauf. Die Piste war in einem sensationellen Zustand. Wiederum durfte Bohnacker zuerst ran, beflügelt durch den Weltcup-Sieg seines Sohnes zeigte er auch im Riesentorlauf eine solide Leistung, die ihm am Ende Platz 14 einbrachte. Bernd Weiler kämpfte mit dem Hang und dem Material und war mit dem erreichten 14. Platz in der Klasse A4 nicht zufrieden.

Dennoch genossen beide SSV-Läufer das Wochenende und freuen sich bereits auf die nächsten Events in Bischofswiesen und am Spitzingsee.